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Liebe Surferinnen und Surfer, Ihr werdet es gemerkt haben: Die Zielgruppe von „on-fire“ sind schwerpunktmäßig Katholiken und Landeskirchler, die sich nicht damit abfinden wollen, dass die Kirche immer mehr an Bedeutung in der Gesellschaft verliert und der Glaube der Christen „verdunstet“. Für die erforderliche Kehrtwende im Gemeindeleben ist eine „charismatischere Kirche“ eine Chance.

„Charismatisch“ ist ein vieldeutiger Begriff, der auch in unserer weltlichen Alltagssprache vorkommt. Als „Charismatische Erneuerung“ versteht sich aber auch der Zweig der weltweiten Pfingstbewegung in den etablierten Konfessionen. Auch deren Sympathisanten und Mitarbeiter werden mit dieser Homepage angesprochen, denn es geht um mehr als um Frömmigkeitsformen: Es geht um Evangelisation! Alle weiteren Interessierten an einer lebendigen und anziehenden Zukunft der Kirche sind hier ebenfalls willkommen.

Wie weit sind wir?

Ehemals selbstständige Pfarreien und Kirchengemeinden werden sowohl auf katholischer, als auch auf evangelisch-landeskirchlicher Seite „top down – von oben“ zu Mega-Einheiten („Multi-Site-Communities“) fusioniert. In ihnen gibt es zwar mehrere Gemeindekirchen, die aber oft umgewidmet oder sogar abgerissen werden, mit der fatalen Schließung lokaler Gemeinde- und Pfarrbüros. Meist geht damit auch das Gemeindeleben gleich mit unter. Das muss nicht so sein – wenn sich Christen um die Mitte ihres Glaubens zusammenfinden, nämlich Jesus Christus und seinem Wort in der Bibel [Leitsatz 1]. Ihn ganz neu zu entdecken, ihn in ihr Leben einzuladen, mit seinem Heiligen und heilenden Geist zu rechnen und eine Vision zu entwickeln, mit realisierbaren Zielen und konkreten Schritten und Methoden, in einem überschaubaren Zeitraum, mit kalkulierbaren Kosten – das müsste in eine Strategie einmünden, in der Gemeindeentwicklung, Gemeindewachstum, ja Gemeinde-Neugründungen wieder möglich werden!

Müsste? Wie wäre es, damit nicht länger zu warten, sondern es mutig und motiviert anzupacken – sofort?

Ich behaupte, dass es für jedes Problem in der Gemeindearbeit (Pastoral) mittlerweile erprobte und anwendbare Lösungen gibt:

Wie bin ich dazu gekommen?

Im [„Jahr des Innehaltens und Aufatmens“] des Bistums Osnabrück 2015 durfte ich nach meinem planmäßigen Eintritt in die 3. Lebensphase schon losgehen und „Kundschafter“ sein, wie Josua und sein Team am Ende der Wüstenwanderung des Volkes Gottes. Ich habe ein „Freiwilliges Jahr für Gott“ [Blog 2014–2016] in einer freikirchlichen Gemeinde mit evangelikal-charismatischem Profil gemacht, die zum [Mülheimer Verband] gehört, der „Mutter der Pfingstbewegung in Deutschland“ – und bin nicht „ins gelobte Land“ gekommen, sondern auf eine Baustelle... Als kath. Mitarbeiter bin ich ihr weiterhin verbunden und in eine Phase des „Trainings on the job“ [Blog 2016–2018] eingetreten, in der ich meine Berufserfahrungen als Gemeindereferent und Non-Profit-Manager einbringen kann.

Was ist das „Geheimnis“ wachsender Gemeinden? Wie gelingt es ihnen, ihrem Auftrag zur „Mission vor der Gemeindehaustür“ nachzukommen? Mit der Internet-Präsenz von „on-fire.org“ möchte ich es Interessierten ermöglichen, an meinen Erfahrungen teilzuhaben. Nein, eine „Org“ gründe ich damit noch nicht, es war einfach nur noch diese Adresskombination frei. Ich lade aber zu Vernetzung und in die on-fire-Facebook-Gruppe ein, wenn Bedarf zur Kommunikation besteht.

Vor fünf Jahren [2012] konnte ich es dem Propheten Ezechiel (Hesekiel) im Tal der Totengebeine noch nicht glauben: „Du Mensch, können diese Gebeine je wieder lebendig werden?“ Ich antwortete: „HERR, mein Gott, das weißt du allein!“ Da sagte er zu mir: „Sprich zu diesen dürren Knochen und fordere sie auf: Hört, was der HERR euch sagt...“ (Ez. 37) Heute glaube ich: Mission is possiblewenn wir die Komfortzone unserer etablierten Kirchlichkeit verlassen und eine radikale persönliche und pastorale Kehrtwende vollziehen! Jeder und jedem von uns gilt diese Aufforderung, zu den dürren Knochen zu sprechen (laut!) und sie aufzufordern, neues Leben zu ergreifen (mit konkreten, strategischen Schritten!) Aber es ist nicht unser Werk, weil wir so gut managen, sondern es ist Sein Ding, wenn und insofern wir dem Heiligen Geist Gottes in unserem persönlichen Leben Raum geben und uns mit Charismen beschenken lassen (die wir vielleicht bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatten). Wer die Vision von PP. Franziskus [Evangelii Gaudium, 2013] und die Wegweisung der Deutschen Bischöfe [Gemeinsam Kirche sein, 2015] immer noch nicht gelesen und verinnerlicht hat bzw. gar nicht umsetzen will, kämpft auf verlorenem Posten. Er ist wie ein Ingenieur, der das Leitbild seiner eigenen Firma nicht kennt. So „schafft sich eine Volkskirche selber ab“ (Thomas von Mitschke-Collande). Angesichts des neuen gesellschaftlichen und ausgerechnet von Muslimen befeuerten Diskurses über die Bedeutung von Glaube und Engagement müsste/n die Kirche/n eigentlich boomen:

Mit „burning persons“ gelingt es!